Reportage zum Thema "Inklusion"

07.Feb.2013

Liebe Gäste auf unserer Homepage,
 
der WDR hat aktuell die Reportage "Lesen, Schreiben, Stören" von Katherina Wolff zum Thema "Inklusion in der Schule" gezeigt. In dieser Reportage wird die Vielfältigkeit der Herausforderungen durch die Inklusion deutlich.

ZUR REPORTAGE (43:43 min)

Einen Kommentar zur Inklusion und PaC finden Sie, wenn Sie weiterlesen:


Kommentar
Wir glauben, dass nur ein frühzeitiges, vernetztes Handeln - von der Krippe bis zu den Berufsbildenden Schule - verhindern kann, dass es zu so vielen sozial-emotionalen Störungen kommt.

PaC setzt auf die Stärkung und Vernetzung aller an der Erziehung beteiligten Personen und Institutionen in einer Kommune. Nach unserem Verständnis führt dies auf Dauer dazu, dass Kinder mit anderen Beeinträchtigungen nicht mehr beleidigt und ausgegrenzt werden, bzw. Unterstützung erhalten.

Aus unserer Sicht haben wir keine andere Alternative!
  • immer mehr Kinder nehmen aufgrund der Diagnose ADHS Medikamente
  • immer häufiger erkranken bereits Kinder an Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen
  • die Schulabstinenz nimmt zu
  • auch die Depressionen (z.B. Burnout) bei Erwachsenen nehmen immer mehr zu, insbesondere auch bei Lehrerkräften.

Um diesem Trend entgegen zu wirken müssen vor allem unsere Kinder in zwei Bereichen mehr Erfahrungsmöglichkeiten erhalten.
  1. Sie müssen, lernen sich, in andere hineinzuversetzen (Empathie). Je mehr Empathiefähigkeit vorhanden ist, umso schwerer fällt es, andere zu verletzen.
  2. Um schwierige Situation bewältigen zu können, z.B. einen Konflikt, benötigt man verschiedene Handlungsalternativen.
Nur Beides zusammen versetzt einen Menschen in die Lage, schwierige Situationen zu bewältigen. Mit Empathie wird die Situation eingeschätzt, und so kann die richtige Handlungsalternative ausgewählt werden. Je mehr schwierige Situationen bewältigt werden, umso mehr Selbstwirksamkeit wird empfunden, und dies führt zu der Erkenntnis "Ich kann!".  

Wir wollen die Kommunen und ihre Akteure (Kita, Schulen, Eltern, usw.) darin unterstützen, gemeinsam eine Erziehungsumgebung zu gestalten, die es ermöglicht, die Herausforderungen des Lebens als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung zu nutzen.
Hierzu bedarf es einer inklusiven Grundhaltung, viel Zeit, das richtige Handwerkzeug und vor allem eine gemeinsame Zusammenarbeit.  

Mario Jansen

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