Fallbezogene Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule

Eine effektivere Einbindung des örtlichen Jugendamtes oder anderer Träger der Jugendhilfe kann helfen, der Familie eines Kindes oder Jugendlichen bereits bei ersten Auffälligkeiten Unterstützung anzubieten, sodass es gar nicht erst zum Hilfefall kommt: Prävention ist hier die Hilfe vor dem Hilfefall.

Dazu gehören

  • eine namentlich bekannte Fachperson im Jugendamt, die zuverlässig von Schulen erreichbar ist,

  • Netzwerkbildung zwischen Schulen/Lehrkräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des örtlichen Jugendamtes und anderer Träger der Jugendhilfe,

  • von der Schule iniziierte Fallkonferenzen, um Kindern, Jugendlichen und Eltern mit besonderem Unterstützungsbedarf schon Hilfen zur Bewältigung von Problemen anzubieten, bevor sie Maßnahmen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) benötigen.


Diese Aufgaben können häufig im Rahmen der originären Aufgaben der Beteiligten erfüllt werden, sodass kein ehrenamtliches Engagement erforderlich ist.